50 Jahre Sturmflut 1962

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Wir erinnern uns an die schwere Sturmflut vom 16. und 17. Februar 1962. Heute jährt sich dieses Ereignis zum 50. Mal. Die Glocken aller Insel- und Halligkirchen und auch Glocken am Festland läuten zum Gedenken. Auf Hooge gibt es um 18.40 eine Andacht. Im Gedächtnis all derjenigen, die sie miterlebt haben, bleibt diese Sturmflut von 1962 eine Zäsur. Es wurde der höchste bis dahin gemessene Wasserstand erreicht. An vielen Stellen brachen die Deiche, hunderte Menschen kamen besonders in Hamburg zu Tode. Die Sturmflut forderte auf den Halligen glücklicherweise keine Todesopfer, verwüstete aber so viele Häuser, dass sie das Angesicht der Halligen dauerhaft veränderte.

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Ein Kommentar zu “50 Jahre Sturmflut 1962

  1. Auf Oland läuteten auch die Glocken und wen man aus der Nachbarschaft heute auch traf, die Gespräche drehten sich immer wieder um die Sturmflut vor 50 Jahren. „Nach `62“ – das ist hier so eine Art stehende Redewendung; der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Nach `62 wurde hier so vieles anders: auf Oland wurde die Wasserleitung gebaut, viele alte beschädigte Häuser wurden abgerissen und neu aufgebaut, man trennte sich von alten Dingen, die man gefühlt schon viele Jahre zu lange benutzt hatte, während die Menschen am Festland schon längst die Neuzeit begonnen hatten. Nach `62 wurde man auf Oland modern. Und manchmal klingt da nun ein bißchen Wehmut mit. Die alten Kacheln, die Öfen, die Werkzeuge und Möbel – ach hätte man doch ein paar Dinge aufgehoben…

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