Hallig Norderoog beim NDR

Hallig Norderoog beim „Tag der  Norddeutschen“

Der Verein Jordsand und die Hallig Norderoog sind dabei,  beim „Tag der Norddeutschen“.

Der  „Tag der Norddeutschen“ ist ein Projekt das in Form einer 18stündigen Dokumentation das spannende Leben verschiedenster  Norddeutscher zeigt. Hierzu wurden 100 Norddeutsche zeitgleich von 100 Kamerateams einen Tag lang begleitet.

Ich, Stefanie Hansen, Bundesfreiwillige und Vogelwartin der Hallig Norderoog  bin dabei.

„das war einer meiner extremsten Drehs“ sagte Ingo Rohrbach, Redakteur, als er am Ende des Tages wieder sicher Hooge erreicht hatte. Er, sein Kameramann und der Tonassistent waren morgens um 4 in „einer kleinen Nussschale“  in See gestochen, um dann in einer noch kleineren Nussschale und reichlich nass Norderoog zu erreichen. Für die einen das ganz normale Leben, für andere ein großes Abenteuer. Ich habe einen sehr spannenden und schönen Tag mit einem tollen Kamerateam bei sehr familiärer Atmosphäre verlebt, an dessen Ende alle sehr zufrieden waren. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis an dem Sie/Ihr alle teilhaben können/ könnt, am voraussichtlichen  Ausstrahlungstermin im November.

Seid dabei, beim „Tag der Norddeutschen“!

beste Grüße Steffi und die Seeschwalben

Pfingsten unter der Haube

Der einzige reetgedeckte Leuchtturm Europas verbringt das Pfingstfest unter einer Plastikplane.


Eigentlich sah das Reetdach für meine Laienaugen noch gar nicht so schlecht aus. Ich habe mich aber bei den Dachdeckern schlauer gefragt. An einigen Stellen war das Dach dünn, so dass die Kokos-Schnüre darin herausguckten und die Feuchtigkeit ansogen wie ein Docht. Und das hatte dem Dachstuhl schon ganz schön zugesetzt. Also musste alles runter. Das hat ordentlich gestaubt!


So ganz „ohne“ sah der Leuchtturm dann ziemlich seltsam aus.


Heute Mittag bekam er dann schon in freudiger Erwartung das Richtbäumchen aufgesetzt.


Nach Pfingsten geht es dann weiter mit dem neuen Dach und dann wird unser Leuchtturm wieder in voller Pracht zu sehen und zu knipsen sein. Ich werde ein Bild nachliefern.

1.6.12: Es ist vollbracht!

Sonderpostamt zum Leuchtturmtag auf Langeness am 20.Mai 2012


Die beiden Leuchttürme von Oland und Langeness sind nun auf je einer Briefmarke verewigt. Gestern gab es dazu ein kleines Fest auf der Ketelswarft/ Hallig Langeness, mit einem Sonderpostamt. Hier konnte man einen exquisiten Sonderstempel erwerben – wenn man denn schnell genug war. Die Auflage lag bei 800 Umschlägen und wie ich nun gehört habe, waren die ruckzuck weg.

Die anderen Marken aus der Dauerserie „Leuchttürme“ waren auch erhältlich. Am Nachbartisch gab es anschaulich vorgetragene Infos zu unseren Leuchttürmen von zwei Mitarbeitern des Wasser- und Schifffahrtsamt.

 

 

 

 

 

 

Ich war schnell genug und habe mir natürlich die Oland Marke ausgesucht und abstempeln lassen.

Am Vormittag schien auch noch brav die Sonne, so dass wir unser leckeres Grillgut draußen auf der Warft verzehren konnten. Der eine oder andere Plausch mit den Langenessern war auch längst mal wieder überfällig und wurde genossen.


Leider mussten wir zu früh wieder fahren und verpassten das Spiel der Akkordeongruppe und die Rede von Postschiffer und Bürgermeister Fiede Nissen. Trotzdem haben wir angereisten Oländer das kleine Fest und den netten Anlass sehr genossen. Ein Dank nach Langeness dafür!
Die Leuchtturmbriefmarken ohne Sonderstempel sind im Tourismusbüro Langeness erhältlich. Es gibt sie mit den Wertigkeiten 45 Cent und 55 Cent, jeweils zuzüglich 15 Cent Bearbeitungsgebühr und man kann zwischen den Motiven des Langenesser und des Oländer Leuchtturmes wählen.

http://www.langeness.de

Ein besonderer Tagesgast

Tagesgäste sind manchmal ganz schön schräge Vögel.

Heute kommt kein Schiff nach Nordstrandischmoor. Aber trotzdem haben wir einen Tagesgast- eine Brieftaube.

Etwas erschöpft landete sie heute früh auf unserem Hof. Durch Ihre Ringe konnten wir den Besitzer (südliches Schleswig-Holstein) ausfindig machen. Nach einem Telefonat handelt es sich um eine ‚Tigerschecke‘, die sich wohl etwas verflogen hat. Die Taube darf sich nun einen Tag lang bei uns ausruhen und bekommt Körner und Wasser.

Morgen geht es mit der Lore ans Festland, wo wir sie wieder fliegen lassen sollen. Den Weg nach Hause wird sie dann alleine schaffen.