Nebel

Auf Hooge liegt dichter nasskalter Seenebel. Manchmal so dicht, dass man die nächste Warft nicht sieht, wenn man fast davor steht. Grasende Schafe tauchen unvermutet aus dem Nebel auf – man begegnet sich in stillen Momenten sonderbar umhüllter Einsamkeit. Vollkommen unbeobachtet fühlt man sich auf der Hallig sonst sehr selten. Aber die anderen sind durch Geräusche allgegenwärtig – es ist windstill und man hört jeden feinen Laut. Wenn die Fähre kommt und alle zum Anleger fahren, herrscht ein Brummen und Knatterrn wie zur Rush-Hour einer Kleinstadt. Aber man sieht keinen Menschen.

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