We are the Champignons

Im Spätsommer hat es auf Oland niemand weit vom Sofa zum Abendessen.

002Überall wachsen leckere Champignons. Man muß sich nur bücken…

004Wenn ich schon aussuchen darf, nehme ich gerne die kleinen geschlossenen Pilze, statt der riesigen mit den offenen Lamellen. In denen sitzt doch hier und da mal ein Würmchen…

006Aufpassen muß man vor allem, dass man den Champignon nicht mit dem Knollenblätterpilz verwechselt, der angeblich auch schon auf den Halligen gefunden wurde. Mein wunderschönes Pilzbüchlein von 1918 hilft mir, die Merkmale noch mal zu kontrollieren. Keine Knolle am Auswuchspunkt, rosefarbiges Fleisch nach Anschnitt und eine farbige Lamelle – die kommen aufs Brot! Einfach nur gewaschen und geschnitten, mit ein bißchen Salz auf einem Schwarzbrot, so mag ich die Pilze am liebsten essen.

005Dieser Blogpost wurde etwa 2 Stunden nach Verzehr veröffentlicht. Solltet ihr nun nichts mehr von mir hören…. Tja….

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Abends auf der Hallig

Lieblich senkt die Sonne sich,
Alles freut sich wonniglich
In des Abends Kühle!

Du gibst jedem Freud und Rast,
Labst ihn nach des Tages Last
Und des Tages Schwüle.

Horch, es lockt die Nachtigall,
Und des Echos Widerhall
Doppelt ihre Lieder!

Und das Lämmchen hüpft im Tal,
Freude ist jetzt überall,
Wonne senkt sich nieder!

Wonne in des Menschen Brust,
Der der Freud ist sich bewusst,
Die ihm Gott gegeben,.

Die du jedem Menschen schufst,
Den aus nichts hervor du rufst
Auf zum ew’gen Leben.

Theodor Storm

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